Leseclubs - Mit Freu(n)den lesen Kultur macht stark Bundesministerium für Bildung und Forschung Stiftung Lesen
 
    Projektinformationen für media.labs im April 2020    

    Liebe Bündnispartner/-innen und Betreuer/-innen der media.labs,    
         
   
wir hoffen alle sehr, dass sich die Situation in der Corona-Pandemie schnell wieder normalisiert und auch gruppenorientierte Angebote in den media.labs in einigen Wochen wieder stattfinden können. Wir bitten Sie jedoch für Ihr media.lab zu überlegen, was Sie auch bis zu diesem Zeitpunkt für die Kinder und Jugendlichen tun können. Denn gerade jetzt, da die Bevölkerung gezwungenermaßen innerhalb der eigenen Familie zuhause bleiben muss, sind Geschichten, digitale Anregungen und interessante Leseinhalte umso wichtiger.
Deshalb möchten wir Sie auf das schöne Beispiel des Jugendhauses SPOTS in Landstuhl aufmerksam machen: Kinder können sich dort weiterhin melden und Bücher aus dem Bestand des Leseclubs bestellen: Das ist gut adaptierbar für die media.labs-Bücher! Natürlich setzt das die Bereitschaft voraus, sich ehrenamtlich weiter für das media.lab zu engagieren - in diesen Wochen als Bücher-Bringdienst! Weitere Anregungen, wie Sie auch weiterhin Angebote für die Jugendlichen machen können, finden Sie weiter unten.
 
Bleiben Sie mit uns aktiv – wir bleiben für Sie erreichbar!

Ihr Team der Stiftung Lesen
  Neue Website online!
   
     

    Machen Sie mit bei der #zuhauselesenchallenge der Stiftung Lesen!    
         
   
Neue Website online!   Der Appell der Stunde heißt „zuhause bleiben“! Die Stiftung Lesen unterstützt diese Aufforderung und möchte in den aktuell von Corona geprägten Zeiten dennoch einen Impuls setzen, der es allen ermöglicht, Ablenkung zu finden: Mit unserer neuen #zuhauselesenchallenge wollen wir mit aktuellen Lesebeispielen selbst zum Lesen und Vorlesen inspirieren.
Gerne möchten wir Sie einladen, sich hier zu beteiligen – egal ob auf Instagram oder Facebook. Ihre Beiträge binden wir natürlich gerne auch auf der Social Wall auf www.leseclubs.de ein.

Im Anhang finden Sie eine Kurzinformation zur Challenge, die Sie natürlich gerne an Ihre Jugendlichen weitertragen können.
 
   
     

    Angebote im Livestream - aber wie?    
         
    Neben dem Angebot der Bücherlieferung können Sie im media.lab natürlich auch digitale Medien nutzen, um den Jugendlichen, die das media.lab normalerweise besuchen, Unterstützung anzubieten. Dies kann durchaus über soziale Netzwerke oder Videotelefonie-Apps geschehen! Hierbei sind jedoch aus der Perspektive von Datenschutz und Schutz von Persönlichkeitsrechten einige Dinge zu beachten, ehe Sie ggf. aktiv werden. Daher von Seiten der Stiftung Lesen hierzu einige Hinweise und Überlegungen.
  1. Wenn Sie vor Ort im media.lab so etwas planen, sollte dies mit den am media.lab beteiligten lokalen Bündnispartnern abgestimmt werden und möglichst in deren Namen geschehen.
  2. Es macht Sinn, sich auf ein Format bzw. eine App zu einigen. Die Stiftung Lesen greift z. B. für Besprechungen auf die Videokonferenz-Software www.zoom.us zurück. Diese kann durchaus auch für eine Art „Fernangebot“ im media.lab genutzt werden. Potenzielle Teilnehmer/-innen können per Link in einer E-Mail eingeladen werden, z. B. zu einer wöchentlichen media.lab-Videokonferenz zu einer festen Zeit. Zoom kann von Ihrer Einrichtung für Formate mit max. 40 Minuten Länge kostenlos genutzt werden, für die Teilnehmer an von Ihnen initiierten Videokonferenzen ist es gratis, sie müssen vor der ersten Nutzung lediglich eine Software-Applikation herunterladen. Teilnehmer/-innen können dann selbst entscheiden, ob sie teilnehmen möchten, ob sie ggf. nur per Ton und ohne Bild teilnehmen möchten etc. Die media.lab-Einrichtungen benötigen für dieses Format jedoch die E-Mail-Adressen der Teilnehmer/-innen. Wir empfehlen, beim Aufbau solcher Formate auch die Eltern mit einzubeziehen.  
  3. Videotelefonie-Formate eignen sich nicht nur für den Austausch, sondern evtl. auch für kleine gemeinschaftliche Aufgaben wie z. B. Rätsel – wie wäre es mit einer digitalen Runde „Black Stories“? Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen, wie Sie solche Formate gewinnbringend nutzen! Da uns verständlicherweise auch Anfragen bezüglich Vorlese-Streaming erreicht haben: Es ist eine schöne Idee, mithilfe der Technik als Vorleser/-in aktiv zu werden. Es sind hierbei jedoch auch rechtliche Fragen zu beachten. Grundsätzlich sind Texte erst 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers, d. h. von Autor/-in oder Übersetzer/-in, rechtefrei. Dies wird auf kaum ein Buch, dass sich bei Ihnen im media.lab befindet, zutreffen. Was Sie auf keinen Fall tun sollten: Aus einem Kinderbuch vorlesen und dies allgemein zugänglich im Internet streamen oder die Aufzeichnung ins Internet stellen.
 
Wenn Sie vorlesend aktiv werden möchten: Sprechen Sie vorab mit den Verlagen. Die Stiftung Lesen kann dieses prinzipiell für jedes Buch individuell zu klärende Thema unmöglich zentral regeln. Bei einem geschlossenen Teilnehmerkreis wie z. B. einer Videokonferenz (ohne Mitschnitt) mit Ihren media.lab-Mitgliedern sind Verlage evtl. dazu bereit, das Vorlesen genauso wohlwollend zu behandeln, wie wenn Sie beim physischen Treffen vorlesen.

Sehen Sie weitere Möglichkeiten, in Ihrem media.lab für die nächsten Wochen ein ähnliches Angebot zu organisieren und diejenigen, die normalerweise zu Ihnen kommen würden, darauf aufmerksam zu machen?
Verbreiten auch Sie Ihre Initiativen zur Leseförderung in Zeiten von Corona über Social Media - gerne binden wir Ihre Beiträge mit #slmedialabs auch auf der Social Wall auf www.leseclubs.de ein.
   
     

    Aktionsideen für Jugendliche nutzen    
         
   
Neue Website online!   Weisen Sie die media.labs-Teilnehmer/-innen gerne auch auf unsere Aktionsideen hin! Viele davon benötigen nur wenig Equipment und die Ergebnisse können natürlich auch einzeln umgesetzt und beim nächsten digitalen Video-Meeting des media.labs per Screen-Sharing präsentiert werden! Hier finden Sie den umfangreichen Ideenpool: https://www.leseclubs.de/medialabs/aktionsideen-fuer-jugendliche/
 
   
     

             
     
Impressum    

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DE - 55131 Mainz
Tel.: 06131 28890-58
Fax: 06131 230333

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Redaktion: Melanie Dreher

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